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Der alte Baumstamm

Wer mit offenem Herzen durch den Wald geht, hört wie Bäume Geschichten von lang vergangener Zeit erzählen, die sie von Generation zu Generation weitergeben, über Jahrhunderte, wie der Wind sich an den Stämmen reibt, vergänglich und wiederkommen, dazu murmelnd seine Kommentare abgibt und wie sich Vögel die neuesten Geschichten vorsingen.
Alles lebt. Alles?

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Warum habe ich dieses moderne Märchen geschrieben?

Seit Jahren bin ich – wie jeder andere Mensch auch – mit der Tatsache konfrontiert, dass es technologisch bedingte Veränderungen im Leben jedes einzelnen und in der Gesellschaft gibt. Sehr oft aber wird nach dem Motto vorgegangen „„Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Ich habe Menschen kennengelernt, die ohne Rücksicht auf Verluste jedem neuen Trend nachgelaufen sind und ich habe Menschen kennen gelernt, die Fakten sogar dann noch leugneten, wenn sie davor gestanden sind. Menschen, die Argumente ignorierten oder mit unpassenden Vergleichen abgetan haben. Es ist mir ein besonderes Anliegen, Menschen zum Nachdenken über die eigene Verantwortung anzuregen. Insbesondere dann, wenn sie wichtige Multiplikatoren und somit Vorbilder für ihr Umfeld sind. Ich habe stundenlange Diskussionen über mögliche Entwicklungen geführt, was sich wie, wann, unter welchen Umständen entwickeln könnte und wie der Beitrag jedes einzelnen dazu aussehen könnte. Derzeit ist das Thema „virtuelle Diskussion“ brandaktuell. Allzu oft bekomme ich auf die Frage „Wie gehst du mit dem Thema virtuelle Diskussion um und wie bereitest du dich und dein Umfeld darauf vor?“, diese Antwort zurück: „Der persönliche Kontakt ist mir wichtiger“. So ist die Idee entstanden das „Unerklärbare“ in eine Geschichte zu verpacken. Eine Mischung aus modernem Märchen, unter Berücksichtigung historischer Fakten, mit einem Ausblick in die Zukunft.